Wohnraumklima Psychrometrie im Alltag: Warum Entfeuchtung wichtiger ist als Temperaturabsenkung

Psychrometrie im Alltag: Warum Entfeuchtung wichtiger ist als Temperaturabsenkung

7
Psychrometrie im Alltag: Warum Entfeuchtung wichtiger ist als Temperaturabsenkung

Ein angenehmes Wohnraumklima wird oft nur über die Gradzahl definiert. Doch die wahre Behaglichkeit resultiert aus dem Verhältnis von Temperatur und relativer Luftfeuchtigkeit.

Die Last der latenten Wärme Wenn wir im Sommer „Schwüle“ empfinden, liegt das an der hohen Feuchtigkeitslast der Luft. Ein Klimagerät von klimaprofis.com senkt nicht nur die fühlbare Temperatur (sensible Wärme), sondern entzieht der Luft auch aktiv Feuchtigkeit (latente Wärme).

  • Der Dry-Modus: In diesem Modus arbeitet der Verdampfer bei einer niedrigeren Temperatur, um die Kondensation zu maximieren, ohne den Raum schlagartig auszukühlen.
  • Taupunkt-Vermeidung: Ein gut gesteuertes System hält die relative Feuchte zwischen 40 % und 60 %, was das Bakterienwachstum hemmt und die Atemwege schont.

Thermodynamische Effizienz Durch die Senkung der Luftfeuchtigkeit fühlen sich 24 °C deutlich angenehmer an als 22 °C bei hoher Feuchte. Dies spart massiv Energie, da der Kompressor weniger Arbeit leisten muss, um eine behagliche Umgebung zu schaffen.

FAQ

  1. Warum ist zu trockene Luft im Sommer selten ein Problem? Klimaanlagen entziehen konstruktionsbedingt Feuchtigkeit. Im Sommer ist die Außenluft jedoch meist so feucht, dass eine Unterschreitung der 40 %-Marke kaum auftritt.
  2. Wo landet das entzogene Wasser? Das Kondensat wird in einer Wanne im Innengerät aufgefangen und über eine Leitung nach außen oder in den Abfluss geleitet.
  3. Muss ich trotz Klimaanlage lüften? Ja, für den CO2-Austausch ist Lüften wichtig. Nutzen Sie dafür die kühlen Morgenstunden, um die Entfeuchtungsleistung des Geräts am Tag nicht unnötig zu fordern.

Wohnraumklima #Gesundheit #Entfeuchtung #Klimaprofis #Behaglichkeit