Wohnraumklima Mythos „Trockene Heizungsluft“: Wie sich Luft-Luft-Wärmepumpen physikalisch auf die Raumfeuchte auswirken

Mythos „Trockene Heizungsluft“: Wie sich Luft-Luft-Wärmepumpen physikalisch auf die Raumfeuchte auswirken

4
Mythos "Trockene Heizungsluft": Wie sich Luft-Luft-Wärmepumpen physikalisch auf die Raumfeuchte auswirken

Ein häufiges Vorurteil gegenüber dem Heizen mit Klimaanlagen (Luft-Luft-Wärmepumpen) ist die Angst vor extrem trockener Raumluft und gereizten Atemwegen. Doch ist die Klimaanlage wirklich „trockener“ als der klassische Heizkörper? Wir werfen einen Blick auf die Physik der relativen Luftfeuchtigkeit und zeigen, warum moderne Geräte von klimaprofis.com oft für ein angenehmeres Winterklima sorgen.

Das physikalische Grundgesetz: Relative vs. Absolute Feuchte Zunächst die Basis: Kalte Winterluft kann physikalisch kaum Feuchtigkeit speichern (niedrige absolute Feuchte). Wenn Sie bei 0 °C Außenluft hereinlüften und diese auf 22 °C aufheizen, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit drastisch ab – oft auf unter 30 %.

  • Der entscheidende Punkt: Dieser Effekt tritt bei jeder Heizmethode auf, egal ob Gas, Öl oder Wärmepumpe. Das Aufwärmen selbst ist die Ursache für die sinkende relative Feuchte, nicht das Gerät.

Der Unterschied: Oberflächentemperatur und Konvektion Warum empfinden viele das Klima mit einer Split-Anlage dennoch als angenehmer?

  1. Niedrigere Ausblastemperaturen: Ein klassischer Heizkörper arbeitet oft mit Vorlauftemperaturen von 55–70 °C. Diese heißen Oberflächen führen zu einer starken lokalen Austrocknung und vor allem zur „Staubverschwelung“ (verbrannter Staubgeruch, der die Atemwege reizt und oft fälschlich als „Trockenheit“ interpretiert wird).
  2. Sanfte Luftverteilung: Inverter-Geräte von klimaprofis.com arbeiten im Heizbetrieb mit deutlich niedrigeren Ausblastemperaturen (oft nur 35–45 °C im Teillastbetrieb). Der Lüfter verteilt diese milde Wärme gleichmäßig im Raum. Es entstehen keine extrem heißen Zonen und weniger thermischer Stress für die Schleimhäute.

Fazit für die Praxis Eine Klimaanlage trocknet die Luft im Winter physikalisch gesehen genauso stark aus wie ein Heizkörper, weil sie die Luft erwärmt. Aber: Durch die niedrigeren Prozesstemperaturen und die bessere Luftverteilung wird das Raumklima oft als frischer und weniger belastend empfunden.


FAQ – Häufige Fragen zum Heizen & Raumklima

  1. Entzieht die Klimaanlage im Heizmodus der Raumluft aktiv Wasser?
    • Antwort: Nein. Im Gegensatz zum Kühlmodus (wo Kondensat am kalten Innengerät entsteht), ist der Wärmetauscher innen beim Heizen heiß. Es findet keine Kondensation und somit keine aktive Entfeuchtung statt. Die Luft wird nur trockener, weil sie wärmer wird.
  2. Ich habe trotzdem das Gefühl, die Luft ist zu trocken. Was tun?
    • Antwort: Wenn bei sehr kalten Außentemperaturen die relative Feuchte unter 30–35 % fällt, hilft nur das aktive Befeuchten. Das gilt für jede Heizung. Nutzen Sie separate Luftbefeuchter oder Pflanzen, um die Feuchtigkeit anzuheben. Die Klimaanlage selbst kann nicht befeuchten.
  3. Warum wirbelt die Klimaanlage mehr Staub auf?
    • Antwort: Das ist ein Trugschluss, der auf alten Geräten basiert. Moderne Geräte mit Inverter-Technik und hochwertigen Filtern (wie Sie sie bei klimaprofis.com finden) arbeiten mit sehr geringen Luftgeschwindigkeiten, sobald die Zieltemperatur erreicht ist. Zudem reinigen die integrierten Filter die Luft permanent von Schwebstoffen, was die Staubbelastung insgesamt sogar senkt.

Wohnraumklima #Heizperiode #PhysikErklärt #Wärmepumpe #Klimaprofis #GesundesHeizen